Heinrich-Heine-Schüler erkunden das Wattenmeer

Vom 29.05. bis zum 02.06.2017 fand mit 18 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 das jährliche Europaschul-Projekt ans Wattenmeer statt. Neben vielfältigen sportlichen Aktivitäten stand natürlich das Erforschen und Erkunden des Wattenmeeres ganz oben auf dem Programm, inklusive Besuch der Seehundestation in Norddeich und dem Tagesausflug zur Nordseeinsel Langeoog.

Bereits am Dienstag ging es nach Norddeich zur Auffangstation für Seehunde. Dort konnte man die interaktive Ausstellung nach dem Prinzip „Learning by Doing“ auf eigene Faust erkunden. Eine Mitarbeiterin erklärte in diesem Zusammenhang den Unterschied zwischen Kegelrobbe und Seehund sowie den Begriff „Heuler“ und was „Blubber“ mit Seehunden zu tun hat. Die Fütterung der Tiere war natürlich das Spannendste.

Mittwochs folgte dann die Wattwanderung, bei der einige Schüler/-innen ganz schnell Bekanntschaft mit dem Watt machten. Dabei sammelten alle fleißig unterschiedliche Proben von Wattbewohnern, z. T. auch welche, die mit bloßem Auge nicht sichtbar waren. Deshalb ging es damit in das Labor des Nationalparkhauses, um die Funde mit Stereolupen, Mikroskopen und Handlupen zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden dann in Form von Steckbriefen festgehalten.

Am Donnerstag fand bei hervorragendem Wetter die Kutterfahrt inklusive Inselaufenthalt auf Langeoog statt. Kapitän Axel überließ auch gerne den Schülern das Steuer und auf den Seehundbänken konnte man die faszinierenden Tiere beim Sonnenbaden beobachten. Langeoog selbst wurde schließlich auf zwei Rädern erkundet und die Sonne, der Strand mit seinem feinen Sand sowie die offene Nordsee in vollen Zügen ausgekostet. Auf der Rückfahrt wurde sogar das Schleppnetz ausgeworfen und das Fanggut von unseren Schülern neugierig untersucht.

Den Abschluss der Projektfahrt stellte dann das gemeinsame Grillen am Abend dar, bevor es mit schönen Erinnerungen am Freitag wieder in Richtung Heimat ging.