Heinrich-Heine-Schüler zu Besuch in Israel

Vom 15. bis 20. März 2017 besuchte eine Delegation von 15 Schülerinnen und Schülern sowie den verantwortlichen Lehrkräften der Heinrich-Heine-Schule (Axel Städele und Patricia Christ) ihre Partnerschule im israelischen Kiryat Ono, die Ben Zvi Junior Highschool. Der herzliche Empfang durch die Israelis stellte die erste Hälfte des deutsch-israelischen Austausches dar, der durch den Gegenbesuch der Israelis im Mai diesen Jahres vervollständigt wird.

Nach 20 Jahren Städtepartnerschaft zwischen dem Kreis Offenbach und der Stadt Kiryat Ono etablierte die Heinrich-Heine-Schule bereits vergangenes Jahr den ersten Schüleraustausch zu der kleinen Gemeinde östlich von Tel Aviv. Nach dem großen Erfolg und der hohen Nachfrage von Seiten der Schülerschaft ging dieses Projekt nun in seine zweite Runde.

In Kiryat Ono standen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund. Nachdem sich die Jugendlichen beider Länder im Vorfeld durch reges Kontaktieren über soziale Netzwerke kennen lernten, wurde das persönliche Aufeinandertreffen am ersten Abend mit einer großen Feier in der Aula der Schule zelebriert.

Neben gemeinsamer Freizeit in den Gastfamilien standen auch interessante Ausflüge auf dem Programm. In Tel Aviv führte eine Tour von der Independence Hall, dem Ort der Proklamation des Staates Israel, durch die wichtigsten Viertel der Stadt und mündete schließlich in einem Aufenthalt am Strand. Der zweite große Trip führte in den Südosten des Landes bis zu der Festungsruine Masada und an das Tote Meer. Hier genossen die Schülerinnen und Schüler das nahezu schwerelose Treiben in dem am tiefsten gelegenen See der Erde.
Der letzte Ausflug führte die Gruppe schließlich in die Hauptstadt Jerusalem, in der u.a. die Via Dolorosa, die Grabeskirche sowie die Klagemauer besichtigt wurden.

Nach all dem Erlebten fiel der Abschied entsprechend schwer. In einer emotionalen Abschiedsrede resümierte unsere Schülerin Gina Martens (G9c): "Am Anfang dachte ich, dass es schwer werden könnte, sich mit Menschen aus einer ganz anderen Kultur anzufreunden, deren Buchstaben man nicht einmal lesen kann. Doch diese Woche hat mir gezeigt, dass es bei dem Austausch nicht um Sprachbarrieren und andere Unterschiede geht, sondern um das, was uns verbindet. Dass wir die selbe Musik hören, zusammen so viel Spaß hatten, nun gemeinsame Erinnerungen teilen und eine so starke Verbindung zueinander aufbauen konnten. Wir sind keine Gruppe von Israelis und Deutschen mehr, sondern eine Gruppe von Freunden!"