Projekt "Rauchzeichen" der Deutschen Herzstiftung e.V. - Siebtklässler informieren sich über die Gefahren des Rauchens

In der Woche vom 24. bis zum 28. September 2018 war das Projekt "Rauchzeichen" der Deutschen Herzstiftung e.V. zu Gast an der Heinrich-Heine-Schule. Alle siebten Klassen nahmen an dem Präventions-Programm des Projektes teil, um sich über die Gefahren des Rauchens zu informieren. Durchgeführt wurde die jeweils zweistündige
Veranstaltung von Angelika Ament und Jule Thomas, Referentinnen der Deutschen Herzstiftung.

Die Deutsche Herzstiftung hat ihr Programm speziell für Schüler im Alter von 12-13 Jahren entwickelt, da in dieser Altersstufe der erste Kontakt mit dem Rauchen erfolge. Das Programm baut auf den besonderen Effekt, den es habe, wenn die jungen Schüler von Ärzten angesprochen würden, und das sowohl mental als auch emotional. Ausgehend von den theoretisch bekannten Risiken des Rauchens ist es daher Ziel des Präventions-Programms "Rauchzeichen", die Schüler aktiv an den Prävention-Maßnahmen zu beteiligen.

So erfuhren die Siebtklässler im Rahmen der zweistündigen Veranstaltung u.a., wie man verschiedene Formen von Kreislaufstörungen erkennt und Notfallmaßnahmen durchführt. Via Video kamen Betroffene zu Wort, die über ihre Krankheiten und Schäden, die durch den Nikotinkonsum verursacht worden waren, berichteten: Ein junger Mann, der mit 21 Jahren einen Herzinfarkt erlitt, eine Frau, die mehr als 30 Prozent ihres Lungenvolumens eingebüßt hatte, und ein älterer Herr, der beide Beine amputiert bekommen hatte. Anhand eines Versuches mit einer selbstrauchenden Zigarette wurde anschaulich der Teergehalt in einer Zigarette verdeutlicht. Die Siebtklässler staunten, wie viel Teer nach dem Rauchen nur einer Zigarette noch übrig bleibt. Darüber hinaus wurden ebenfalls die Gefahren des Passivrauchens erläutert. Wie den Kindern erklärt wurde, sei die passive Inhalation von Zigarettenrauch sogar noch ungesünder, als selbst am Glimmstängel zu ziehen. Mit der falschen Vorstellung, das immer moderner werdende Shisha-Rauchen oder die e-Zigarette seien weniger gefährlich als das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, räumten die Referentinnen ebenfalls auf.

Wie Uwe Grünhäuser, Präventionsbeauftragter der Heinrich-Heine-Schule anschließend mitteilte, sei das Projekt "Rauchzeichen" eine große Unterstützung bei der schulischen Präventionsarbeit, da die Schüler durch die Experten eine weiterführende Aufklärung über die Gefahren des Rauchens erhielten.