Praxistage

Neben den zweiiwöchigen Betriebspraktika führen wir mit unseren Hauptschulklassen zwei wöchentlich einmal stattfindenden Praxistage durch.

Die Schülerinnen und Schüler sind über einen Zeitraum von zwei Monaten jeweils mittwochs in einem Betrieb, den sie sich vorher ausgesucht haben. Es geht an diesem Praxistag um erste Erfahrungen in der Arbeitswelt und Berufswirklichkeit. Der Praxistag ist somit ein wichtiger Baustein in der Berufswahlvorbereitung.

Die Idee der Kontinuierlichen Praxistage in Hauptschulen oder anderen Schulen, die zum Hauptschulabschluss führen, wird in Hessen bereits breit seit längerer Zeit umgesetzt. Der Erfolg des Modells belegt sich vor allem durch die Erhöhung der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die nach Ende der Schulzeit direkt in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis bei einem der beteiligten Partnerunternehmen wechseln.  

Die Erfolgsfaktoren des Modells, das von der IHK Frankfurt und der Weißfrauenschule Frankfurt entwickelt wurde und schon seit längerem umgesetzt wird, sind folgende:  

  • Hohes Engagement der Schulleitung und der Lehrerinnen und Lehrer bei der Suche nach Unternehmen für die Teilnahme an Kontinuierlichen Praxistagen und der Betreuung der Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit des Praktikums.  
  • Koordiniertes und systematisches Vorgehen bei der Suche nach geeigneten Betrieben unter Beteiligung der örtlichen Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammern.  
  • Auswahl von Betrieben, die noch nicht ausbilden, mit dem Ziel zusätzliche Ausbildungsplätze direkt für die im Praktikum befindlichen Schülerinnen und Schüler zu schaffen.  
  • Erhöhtes Engagement der Eltern bei der Auswahl der Unternehmen durch klare Option einer beruflichen Orientierung.  
  • Steigendes Interesse der Schülerinnen und Schüler im Laufe der 3 Jahre sich stärker mit ihrer beruflichen Entwicklung auseinander zu setzen.