25. Internationale Netzwerkkonferenz und zweites Treffen des Erasmus+-Projektes „Virtual and real in our life“ an der Heinrich-Heine-Schule

Vom 30. Januar bis zum 02. Februar 2019 fand die 25. Internationale Netzwerkkonferenz an der Heinrich-Heine-Schule statt, an der Schüler, Lehrer und Schulleitungsmitglieder aus acht verschiedenen Ländern teilnahmen. Damit wurde auch in diesem Jahr eine langjährige Tradition fortgesetzt, die nicht nur ihren festen Platz im Jahresplan der Sprendlinger Europaschule hat, sondern ebenfalls für die internationalen Partnerschulen eine wichtige Veranstaltung ist, um bestehende Schulpartnerschaften zu festigen und neue internationale Kontakte aufzubauen.

Zu dem 25. Jubiläum freute sich die Heinrich-Heine-Schule Gäste aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien, Spanien, Italien, der Türkei und Japan willkommen zu heißen. Die Lehrkräfte und Schüler der insgesamt zehn teilnehmenden Partnerschulen arbeiteten an zwei Tagen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Dabei ging es insbesondere um das Ausloten neuer Projektvorhaben mit dem Ziel, Schule auch zukünftig innovativ durch den internationalen Austausch zu gestalten und dabei die Qualität der Zusammenarbeit zu sichern. Einen Einblick in die außereuropäische Schularbeit verschafften sich die Teilnehmer bei dem Besuch der Japanischen Internationalen Schule in Frankfurt.

Den Höhepunkt der diesjährigen Netzwerkkonferenz bildete der Internationale Abend am Donnerstag, zu dem sich neben den internationalen Gästen, aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Schulgemeinde und Vertretern benachbarter Schulen auch Petra Pedersen vom Hessischen Kultusministerium, der noch amtierende Bürgermeister Dieter Zimmer sowie Karin Rosbach vom Staatlichen Schulamt für den Kreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main in der festlich geschmückten Aula der Schule einfanden.

Der feierliche Empfang wurde von der Band „Interton“, deren Mitglieder selbst ehemalige Heine-Schüler sind, musikalisch gestaltet, bevor Schulleiterin Sigrid Harnischfeger dann das Programm eröffnete und die Gäste herzlich begrüßte. Es folgten die Grußworte von Petra Pedersen, Karin Rosbach und Bürgermeister Zimmer, die von verschiedenen Schülerbeiträgen wie der Theateraufführung des Französischkurses des Jahrgangs 7, der Tanzdarbietung von Nick Quoika (G6b), dem Liedbeitrag von Sara-Meryem Mattner (G8b) und der Reise durch die Länder Europas der Zirkus-AG umrahmt wurden.

Nach einer Programmunterbrechung für die kulinarischen Köstlichkeiten des „Dinner“, die das „Team Dennis“ in gekonnt professioneller Weise vorbereitet hatte, nahmen Michael Tätzsch und Janus de Vries die Feiergesellschaft mit auf eine Zeitreise. Bei dieser erinnerten sie an die Anfänge der internationalen Zusammenarbeit in den siebziger Jahren und zeigten auf, wie es 1994 zur ersten Internationalen Netzwerkkonferenz kam und wie sich das Netzwerk im Lauf der Zeit weiterentwickelte. Dabei sei es immer ein zentrales Anliegen gewesen, die zwischenmenschlichen Beziehungen auf internationaler Ebene zu ermöglichen, so kulturelle Begegnungen zu entwickeln und allen Schülern den Zugang zu internationalen Projekten zu verschaffen.

Parallel zum Programm der 25. Internationalen Netzwerkkonferenz fand in der Woche vom 28.01.2019 bis zum 02.02.2019 ebenfalls das zweite Treffen des Erasmus+-Projektes „Virtual and real in our life“ statt, an dem sich die Heinrich-Heine-Schule seit Beginn dieses Schuljahres beteiligt und mit Partnerschulen aus Tschechien, Frankreich, Spanien und Italien zusammenarbeitet. Im Rahmen der Projektwoche setzten sich die internationalen Schüler eingehender mit dem Thema „Virtuelle und reale Freundschaft“ auseinander. In drei Workshops mit den Schwerpunkten „Kunst“, „Theater“ und „Experten“ näherten sie sich der Thematik an, verglichen reale und virtuelle Freundschaften und diskutierten deren Vor- und Nachteile. Dabei kamen sie mit Experten wie John Atherton ins Gespräch und tauschten Erfahrungen aus.

Die Ergebnisse dieser einwöchigen Projektarbeit wurden am Freitagvormittag im Rahmen der Netzwerkkonferenz dem internationalen Publikum präsentiert. Dabei wurde deutlich, dass das Projekttreffen nicht nur ein gemeinsames Arbeiten ermöglichte, sondern unter den Schülern ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden war. Schon jetzt freuen sich die jungen Projektteilnehmer daher auf das nächste Projekttreffen, und bis dahin werden sie ihre neuen Freundschaften pflegen, sei es in der realen oder in der virtuellen Welt.