"Eine neue Welt an der Heinrich-Heine-Schule" - thailändische Austauschschülerin berichtet über ihren Aufenthalt an der HHS

Hallo, mein Name ist Asama Lohyo. Ich bin eine Austauschschülerin aus Thailand. Und bin an der Heinrich-Heine-Schule seit August 2018. Diese Schule ist sehr schön. Wenn ich nicht hier wäre, wäre ich sehr traurig. Die Schüler und Schülerinnen haben mir immer geholfen und waren sehr nett.

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Schultag in der Klasse G9b, es war sehr aufregend für mich, als ich vor der Klasse stand und mich vorstellte. Es ging alles gut, obwohl ich zu der Zeit noch kein Deutsch sprechen konnte. Um mit meinen Freunden zu kommunizieren, sprach ich Englisch. Die sind lustig und wir hatten immer Spaß zusammen. Ich freue mich sehr, dass ich sie alle kennen lernen durfte.
Wir haben zusammen gelernt und gespielt. Außerdem waren alle Lehrer und Lehrerinnen immer sehr freundlich und hilfsbereit. Sie waren sehr wichtige Leute für mich, um Deutsch zu lernen.

Es gibt viele verschiedene Unterschiede zwischen dieser Schule und meiner Schule in Thailand. Zum Beispiel die Uniformen. Die Schüler und Schülerinnen in Deutschland dürfen sich kleiden, wie sie wollen. In meiner Schule in Thailand tragen wir eine Uniform, die an jeder Schule anders und einzigartig ist. Ein anderer Punkt ist der Ablauf des Schultags. Hier in Deutschland beginnt die Schule um 8 Uhr und hört um 13 Uhr oder 15:15 Uhr auf. Bei mir ist der Schultag länger als in Deutschland. In Thailand beginnt die Schule zwar auch um 8 Uhr, aber bevor der eigentliche Unterricht anfängt kommen alle Schüler zusammen, um die Nationalhymne zu singen. Für die Buddhisten gibt es noch eine Gebetszeremonie, wo sie sich mit den Lehrern in eine Reihe treffen, bevor sie in den Unterricht gehen. Die Schule endet dann um 16 Uhr.

Viele Leute fragen mich: „Vermisst du deine Familie und Freunde in Thailand?” Da antworte ich schnell, dass ich sie wirklich sehr vermisse. Ich hatte auch hier und da mal ein bisschen Heimweh, aber das bedeutet nicht, dass ich die Leute nicht mag oder das ich nicht mit ihnen zufrieden bin. Am meisten vermisse ich meine Familie. Ein Austauschschüler zu sein, ist manchmal ziemlich schwierig, einschließlich der Sprache, der Kultur und das Zusammenleben mit Menschen, die man noch nicht mal kennt. Doch mit der Zeit wird man sich beweisen und alle Probleme lösen.

Jetzt ist es ungefähr ein halbes Jahr her. Ich bereue es nicht, hierher gekommen zu sein. Ich habe viele Erfahrungen in Deutschland gemacht, was mir eine neue Welt eröffnete, da ich neue Kulturen kennen gelernt habe und mit Menschen aus anderen Ländern mich ausgetauscht habe. Ich habe hier viele Menschen kennen gelernt und viele schöne Momente gehabt, das werde ich nie vergessen.

Mit freundlichen Grüßen