Europaschule „meets“ Ipad-Klasse - Ein Bundes- und zwei Landespreise für drei Schüler*innen der Heinrich-Heine-Schule im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs 2020/2021

Am Donnerstag, den 09.09.2021 wurden drei Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe der Heinrich-Heine-Schule im Rahmen des 68. Europäischen Wettbewerbs für ihre Werke ausgezeichnet.
Im kleinen feierlichen Rahmen überreichte Schulleiterin Frau Neuner im Beisein der betreuenden Lehrkraft und Klassenlehrerin Rosa Numrich sowie Laura Hermann, Europaschulkoordinatorin, den Schüler*innen ihre Preise.

Der Europäische Wettbewerb setzt sich als Deutschlands ältester Wettbewerb zum Ziel, die Kreativität und Europakompetenz an Schulen deutschlandweit zu fördern. Der Kreativwettbewerb soll Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihren eigenen Bezug auf Europa künstlerisch zu verarbeiten. In diesem Jahr wurde der Wettbewerb zum 68. Mal ausgetragen und stand unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ Die Schüler*innen der Ipad-Klasse nutzten den Wettbewerb, um sich im Rahmen dessen mit digitalen Werkzeugen ihrer Tablets vertraut zu machen, getreu dem Motto „Mona Lisa2.0 trifft Beethoven 3.0“, und gaben mithilfe von Bildbearbeitungstools alten Meisterwerken einen zeitgenössischen Anstrich.

Frau Neuner richtete zunächst anerkennende Worte an Ioannis Tsanakas, der für sein Werk mit einem Bundespreis und einem Landespreis ausgezeichnet wurde. Neben einer Urkunde und einem Buchgutschein erhielt er ein handsigniertes Buch der Bundeskanzlerin Angela Merkel, welches er stolz entgegennahm. Ioannis bearbeitete den amerikanischen Klassiker „American Gothic“ von Grant Wood, um auf den Konsumwahn der US-Amerikaner unter der Präsidentschaft Donald Trumps aus europäischer Kindersicht hinzuweisen.

Anschließend durften sich auch die Landessieger*innen Zoé Krick und David Klan über die Glückwünsche Frau Neuners, Urkunden sowie Buchgutscheine freuen. Zoé transferierte Botticellis „Geburt der Venus“ ins 21. Jahrhundert, indem sie mit einer dunkelhäutigen Venus auf die heutige europäische Multikulturalität verwies. David versah Edvard Munchs „Der Schrei“ mit einer medizinischen Schutzmaske, der die abgebildete angstvollblickende Figur vor umherschwirrenden Coronaviren schützen sollte.

Wir gratulieren Zoé, Ioannis und David sowie der betreuenden Lehrkraft Frau Numrich herzlich zu ihren großartigen Leistungen, danken für ihr Engagement und freuen uns auf zukünftige erstklassige Werke, die im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs von Schüler*innen der Heinrich-Heine-Schule entstehen!