Heine-Schüler bei der Stolpersteinlegung in Frankfurt

"Wer ein einziges Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt", so die Worte in 'Oskar Schindlers Liste'.

Dass Helmut Löbenstein, 1924 in Frankfurt geboren, als Vierzehnjähriger alleine fliehen konnte, war sein Glück: nach Palästina - über Schweden, Finnland, die Sowjetunion, die Türkei, Syrien und den Libanon. Doch mit der Ermordung vieler Verwandter (durch die Nazis) teilte er das Schicksal zahlreicher jüdischer Verfolgter im Dritten Reich.

Am 24. und 25. Juni 2019 erfuhren die Heine-SchülerInnen der R7a und R9c von vielen weiteren ergreifenden Biografien: Zusammen mit den Lehrerinnen Frau Textor, Frau Skipis und Frau Nowak - und auch sogar mit dem Bürgermeister der Stadt Frankfurt - nahmen sie an der Legung von Stolpersteinen in Frankfurt teil.

Besonders bewegend war die Begegnung mit der Tochter Rina Löbenstein, für welchen Susanne Nowak aus persönlichen Gründen einen Stolperstein spendete: Schulstraße 8, Sachsenhausen. Rina kam dafür extra aus Israel angereist, zusammen mit ihren Kindern. Diese sind froh und dankbar, dass sie durch Herrn Löbensteins damals erfolgreicher Flucht aus Nazideutschland für viele Jahre einen netten lustigen Opa gehabt hatten!