Inklusion in Hessen - Delegation der japanischen Schulbehörde informiert sich an der Heinrich-Heine-Schule

Am Dienstag, den 18. September empfing die Heinrich-Heine-Schule eine Delegation der japanischen Schulbehörde aus Tokio, um sich über das Thema „Inklusion in Hessen und in Deutschland“ zu informieren und auszutauschen.

Neben Herrn Masahiro Masuda als Senior Director der „Curriculum and Guidance Division“ waren noch fünf weitere Direktoren und zwei Assistenten der japanischen Schulbehörde, dem „Tokyo Metropolitan Board of Education” aus Tokio, zugegen. Zustande kam der Kontakt durch die Japanische Internationale Schule Frankfurt am Main e.V., der langjährigen Partnerschule der Heinrich-Heine-Schule, deren Geschäftsführer Dr. Dr. Hiroto Oka ebenfalls an dem Treffen teilnahm.
Für das Treffen zeichnete sich von deutscher Seite aus Stefan Rottmann als stellvertretender Schulleiter der Heinrich-Heine-Schule und Koordinator des Europaschulprojektes „Austausch mit der Japanischen Internationalen Schule Frankfurt e.V.“ verantwortlich. Zudem waren Herr Lukas Kracht als Schulleiter der dezentralen Förderschule (Georg Büchner Schule, Dreieich), Herr Kaschewski als Leiter des regionalen
Beratungs- und Förderzentrum (BFZ), Frau Horbach-Giani als Förderschullehrerin mit dem Schwerpunkt „sozial emotionale Entwicklung“ und Herr Janus Janus Schött als Förderschullehrer mit dem Schwerpunkt „Lernhilfe“ bei dem Treffen anwesend.

Inhaltlich ging es bei diesem fast dreistündigen Austausch um die gegenwärtige Situation der Inklusion von Kindern mit einer Behinderung in eine Regelschule, deren lernstandgerechter Förderung sowie den schulischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Realisierung der inklusiven Beschulung. Neben der gesetzlichen Lage, welche den Rahmen für die inklusive Beschulung bildet, galt das Interesse der japanischen Delegation insbesondere der Umsetzung und den Verfahrensweisen an den hessischen Schulen. Dabei wurde erläutert, nach welchen Kriterien über die Aufnahme von Kindern mit einer Behinderung entschieden und wie die Lernsituation dann im Alltag konkret gestaltet wird. Auch die Funktionen, welche die Förderschullehrkräfte im Rahmen der inklusiven Beschulung innehaben, und die damit verbundenen Aufgaben wurden ausführlich dargelegt. Der Austausch endete mit einem Ausblick auf die beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten, welche sich den inklusiv beschulten Kindern in Hessen bieten.